Kurz nach der Halbzeit | 26021
November 16, 2010
Ich habe die letzten Tage über Schwierigkeiten gehabt, überhaupt an der Geschichte zu schreiben, da ich fortsetzen wollte, was bislang geschehen war. Doch das geht so nicht, da ich von einer anderen Prämisse ausgegangen bin. Wenn man jetzt dem Rohtext folgt, dann sind dort viele Sprünge, Ungereimtheiten und Widersprüche, teilweise auch nur dumme Entwicklungen enthalten, und ich muss mich zurückhalten, nicht auch neue Ideen für frühere Stellen dort einzufügen, wo ich sie später haben will.
Ich notiere mir die Stromschnellen, die Schwachpunkte, die Scheinwehen der Geschichte, mehr kann ich nicht tun, um die Weiterentwicklung des eigentlichen Plots nicht zu gefährden. Ich bin in einer hochgradig fluktuierenden Phase, denn jetzt nähert sich die Geschichte langsam dem Wendepunkt, wo Yelda genug über sich weiß, um von der Verlorenen und Gejagten zur Gestalterin ihres eigenen Schicksals zu werden. Es ist schwierig, sich diese Entwicklung so von der Protagonistin aus der Hand nehmen zu lassen, dass ich es noch mitbekomme und erzählen kann.
Es ist schwierig, aber ich gebe nicht auf.